Staubsaugen 2026

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Wie kommt eigentlich der Staub oben auf unsere Schränke?

Putzen ist schon längst nicht mehr das bloße Entfernen von sichtbarem Schmutz und Unordnung, sondern die Metaebene des Putzens, die Hygiene, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Staub verteilt sich durch Luftzirkulationen im Raum. Dadurch landen nicht nur die größeren Flusen oben auf den Schränken, sondern auch die mikroskopisch kleinen Feinstaub-Partikel, verteilen sich somit überall. Bedenklich für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist, dass die Schadstoffbelastung in Innenräumen durch mangelnde Verdünnungseffekte meistens deutlich höher ist als draußen. „Wadan“ ist ein autonom schwebendes Luftfiltrationssystem. Die Ballonhülle besteht aus einem Smart Textil, welches durch elektrostatische Anziehung die Staubpartikel im Inneren festhält. Kann kein Staub mehr gesammelt werden, landet „Wadan“ vor der Waschmaschine und die Ballonhülle wird zum Reinigen einfach gewaschen.

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Glas, einfach Glas

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Bei 1200° Grad ist Glas flüssig wie Honig.

Ob als Trinkglas, Fensterscheibe oder als Display für das Smartphone, Glas begegnet uns jeden Tag in seiner industriellen Perfektion. Es besticht durch seine hohe Transparenz und Lichtdurchlässigkeit, ist hart, spröde und zerbrechlich. Doch physikalisch betrachtet ist Glas ist eine erstarrte Flüssigkeit. In Anlehnung an die jahrhundertealte Herstellung venezianischer Fadengläser soll mit Hilfe eines weitläufigen grafischen Rasters im Material das Wesen von Glas sichtbar gemacht werden. Hierfür wurden traditionell hergestellte Glasstäbe, transparent und mit neongrünem Farbkern, im Rhythmus angeordnet und zu Glasscheiben miteinander verschmolzen. In einen weiteren Fuising-Prozessschritt wurde eine Verzerrung des Rasters herbeigeführt.

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Weich, aber kein Softie

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Kann Bewegung über den Aufbau einer Struktur gesteuert werden?

Durch generative Fertigungsverfahren eröffnen sich nahezu grenzenlos erscheinende Möglichkeiten der Formgenerierung und der materialbasierten Gestaltung. Im Kontext der neuen Rapid-Technologien wurden im Rahmen einer Designstudie mögliche neue Potenziale für ein Formgedächtnis-Polymer erforscht. Das belastbare Polymer besitzt die Eigenschaft, reversibel verformbar zu sein. Durch moderate Erwärmung wird eine aus diesem Material hergestellte Form weich und flexibel. Nach vorheriger Deformierung nimmt das intelligente Material durch erneute Erwärmung seine ursprünglich einprogrammierte Form selbständig wieder ein. Eine auffächerbare Struktur verleiht dem Material zusätzliche Funktionalität. Manipulative Eingriffe in den digitalen Formgenerierungsprozess ermöglichen es, die Richtung des Auffächerns zu beeinflussen. In Verbindung mit einem pneumatischen System, das im Inneren der Struktur platziert wird, können so z.B. Greifbewegungen ausgeführt werden. Betrachtet man das Zusammenspiel aus intelligentem Material, pneumatischen System und funktionaler Struktur als Einheit, sind so Anwendungen im Bereich der Soft-Robotik-Entwicklung denkbar.

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Keramische Objekte

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Flächen sind grundlegendes Element fast aller Objekte und Gegenstände.

Flächen können dick oder hauchdünn sein, eben, geknickt, einfach oder zweifach gekrümmt. Zu Flächenverbänden verknüpft, gehen aus diesen basishaften Zuständen komplexe Formen und Strukturen hervor. Eine grafische Behandlung geometrisch definierter oder amorpher Körper kann durch Netzbildungen erfolgen. Helligkeits- bzw. Farbkontraste dienen als Schlüsselelement der Figur-Grund-Beziehung. Die Darstellung als Netzgefüge ist hilfreich, um Formveränderungen nachvollziehbar zu visualisieren und oder einem Betrachter über den systematischen Prozess einer Ordnungsvorstellung zu informieren. Auf Basis dieser theoretischer Auseinandersetzung sowie der ergänzenden computerbasierenden Modellierung von Freiformflächen und Körpern, wurden die gewonnenen Erkenntnisse auf keramische Objekte frei übertragen. Hierzu wurde plastische Tonmasse zu Platten ausgerollt und mittels keramischer Fügetechniken zu dreidimensionale Körper aufgebaut. Nach dem Schrühbrand wurden vielfarbige Netzvariante mit speziellen Wachsmalstiften auf die Objekte gezeichnet. Die hydrophobe Wachsbemalung erzeugt durch die dicke weiße Glasur eine ausdrucksvolle Haptik.

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Glas, einfach Glas

Weich, aber kein Softie

Keramische Objekte

Steffen Strehl